Sind Gastgeschenke für die Gastfamilie notwendig?

gastgeschenke

Im Volksmund heißt es „andere Länder, andere Sitten“. Jedoch gibt es kein Gesetz darüber, was, ob und wieviel man seiner zukünftigen Gastfamilie mitbringen muss, darf, oder sollte. Das gilt auch für Kanada.

Das heißt, in manchen Ländern macht man sich möglicherweise unbeliebt, wenn man ohne Präsente bzw. mit den falschen auftaucht. Die Gastfreundschaft in Kanada ist jedoch nicht von einem Geschenk abhängig. Dennoch: Jeder Mensch freut sich über Geschenke.

Immer gut: Hobby und Heimat

Vorab (per E-Mail, Telefon oder Brief) zu erfragen, was die Gastfamilie interessiert oder interessieren könnte schadet nicht. Denn wer zum Beispiel die Hobbys seiner Gasteltern kennt, sichert sich schon einmal einen großen Sympathiebonus.

Außerdem ist jeder deutsche Schüler auch ein bisschen deutscher „Botschafter“. Dinge, die die mitteleuropäische Heimat von der besten Seite präsentieren oder „typisch“ deutsche Präsente kommen daher gut an. Dazu zählen:

  • Typische Handwerkskunst oder Souvenirs aus der eigenen Region, wie Kuckucksuhr, Erzgebirgskunst etc.
  • Kleidung (z.B. Kappen, T-Shirts oder Sporttrikots) mit deutscher Beschriftung
  • Englischsprachige Bücher über Deutschland (auch Koch- und Backbücher oder Bildbände)
  • Weihnachtsbaumschmuck (der geschmückte Baum ist eine deutsche „Erfindung“)
  • Für Kinder: Comics, Gesellschaftsspiele (wichtig: englische Spielanleitung), Plüschtiere, Süßigkeiten
  • Selbst gebasteltes Fotoalbum

Tipp: Man vermittelt einen besseren Eindruck, wenn man zwei bis drei Sätze über das Mitbringsel erzählen kann, als wenn man die Präsente beliebig zusammen gesucht hat. Es muss auch nicht teuer sein: Der Gedanke zählt!

Lieber nicht: Alkohol, Politik und Religion

Bei Alkohol jeglicher Art ist Vorsicht geboten. Natürlich ist deutsches Bier oder deutscher Wein auch in Kanada beliebt. Aber: Erstens darf man als Schüler (je nach Alter) gar keinen Alkohol nach Kanada einführen und zweitens wird teilweise auf Alkohol erheblicher Einfuhrzoll erhoben.

Generell gilt: Um sich auf ein angenehmes Zusammenleben mit (bislang) Fremden einzustimmen sind Themen wie Geschichte, Religion, Politik, Sex oder Humor ungeeignet. Hier ist die Gefahr besonders groß, bereits zu Beginn die Gefühle des Gegenübers zu verletzen oder mit der „falschen“ Haltung anzuecken.


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